Als ich mich vor einigen Jahren für eine Dividendenstrategie entschieden habe, musste ich für die Marktanalyse und bei der manuellen Auswahl von interessanten Aktien viel Zeit aufwenden. Emotionen haben mir bei Anlageentscheidungen immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Also war ich auf der Suche nach einer Lösung, die mir diese Arbeit abnimmt, ohne dass ich mein Geld in fremde Hände geben muss. Somit stieß ich auf den Dividenden-Alarm. Ich habe mich damals dazu entschlossen, diesen Service auszuprobieren und bin seit mittlerweile mehr als drei Jahren sehr zufrieden damit. Im heutigen Beitrag möchte ich meine persönlichen Erfahrungen gerne zusammenfassen.

 

Wenn Du wissen möchtest, wie ich antizyklisch investiere oder wie sich der Dividenden-Alarm in der Praxis schlägt, kann ich Dir die bisherigen Beiträge dieser Artikelserie empfehlen:

 

Artikel 1/4: Antizyklisches Investieren – Das Ei des Kostolany

Artikel 2/4: Wie Du mit dem Dividenden-Alarm deutlich bessere Renditen erzielst

Artikel 3/4: Meine Investitionen nach der Dividenden-Alarm Strategie – BASF und Allianz

Artikel 4/4: Meine Erfahrungen mit dem Dividenden-Alarm

 

 

Welchen Mehrwert bringt mir der Dividenden-Alarm?

 

 

Der Dividenden-Alarm Indikator bestimmt, wann sich der Markt in einer Kauf– oder Verkaufsphase befindet. Ziel ist es, auf diese Marktphasen zu warten und dann Aktien zu handeln, die ein Signal generieren. Das führt dazu, dass ich häufiger Aktien deutlich näher am absoluten Tiefpunkt einkaufen kann und auch häufiger näher am absoluten Hochpunkt verkaufen kann. Kurz gesagt, verdiene ich persönlich mit Dividenden-Alarm deutlich mehr Geld als ohne.

 

Dividenden-Alarm Indikator

Beispiel für den Dividenden-Alarm Indikator

 

Das besondere dabei ist, dass der Dividenden-Alarm die Signale nicht anhand der Aktienkurse, sondern auf Grund der historischen Bewertung der Dividendenrendite errechnet. Das bedeutet, dass die Auswertungen komplett objektiv sind. Emotionen führen zu Fehlentscheidungen und Fehlentscheidungen kosten bares Geld. Diese Emotionen kann ich mit einem automatisierten und objektiven System ausschließen. Mit dieser antizyklischen Vorgehensweise kann ich die Wahrscheinlichkeiten, möglichst nahe am Tief- bzw. am Hochpunkt zu handeln, erhöhen. Insgesamt erwirke ich damit ein deutlich besseres Chance-Risiko-Verhältnis und komme letztendlich zu höheren Renditen.

 

Ich muss nichts weiter tun, als den Dividenden-Alarm Indikator zu beobachten und kann mich in den neutralen Phasen einfach mit anderen Dingen beschäftigen.

 

Mit derzeit über 350 überwachten Aktien habe ich zudem eine ausreichende Auswahl an qualitativ hochwertigen Unternehmen mit einer guten Dividendenhistorie, um mir ein solide diversifiziertes Depot zusammenzustellen. Eine noch größere Auswahl benötige ich für meine Dividendenwerte nicht, das wäre mir zu unübersichtlich.

 

Der Dividenden-Alarm hilft mir, mich mit meinen Einstiegskursen deutlich mehr den Tiefpunkten anzunähern. Außerdem gelingt es mir häufiger, auch mal eine Aktie nahe ihrem Hochpunkt zu verkaufen und mir somit einen Großteil der Verluste bei anschließenden Kursrückgängen zu ersparen.  Ich muss daher Kursverluste seltener aussitzen.

 

Außerdem zeigt mir das System in Form von Rebalancing-Optionen sofort geeignete Alternativen mit potenziell günstigen Einstiegsgelegenheiten an.

 

In den regelmäßigen Auswertungen werden nur die Aktien aufgelistet, die ein Signal generieren. Alle anderen Aktien werden nicht erwähnt, denn aus Sicht des Dividenden-Alarm gibt es dort keinen Handlungsbedarf. Das macht es für mich sehr übersichtlich. Es gibt auch keine nervigen Live-Ansichten mit blinkenden Buttons, die der ständigen Überwachung bedürfen. In der neutralen Phase genügt mir ein kurzer Blick in die vierzehntägigen Auswertungen.

 

Die Ergebnisse der Auswertungen nehmen jedoch mir nicht die Verantwortung ab, eigenständige Entscheidungen für meinen Vermögensaufbau zu treffen. Ein Signal des Dividenden-Alarms bedeutet nicht, dass die entsprechende Aktie sofort gekauft werden sollte. Ich muss mich im Anschluss noch selbst intensiv mit dem Unternehmen beschäftigen und den Grund für die Generierung des Signals herausfinden. Ich gebe mein Geld also nicht in fremde Hände und bin weiterhin mein eigener Herr über meine Finanzen. Die Anlageentscheidung treffe ich am Ende selbst.

 

 

Welche Nachteile habe ich beim Dividenden-Alarm festgestellt?

 

 

Im Sinne der Dividenden-Alarm Strategie wird empfohlen, grundsätzlich dann Aktien zu handeln, wenn die Kaufphase des Marktes und das Kaufsignal einer einzelnen Aktie zeitgleich eintreten. Das ist sicherlich als grobe Orientierung zu sehen, muss aber nicht zwingend so durchgezogen werden, wie man an meinem Beispiel der Allianz-Aktie erkennen kann. Wer den überwiegenden Teil seiner Aktionen in solchen Phasen durchführt und sich in den übrigen Marktphasen gezielt wenige Unternehmen herauspickt, ist damit sicherlich gut beraten.

 

Als etwas störend empfinde ich manchmal das vierzehntägige Auswerteintervall, da Signale einzelner Aktien theoretisch bei Veröffentlichung der Auswertung bereits wieder erloschen sein können. In oder Kauf- bzw. Verkaufsphasen des Dividenden-Alarm Indikators werde ich als Mitglied jedoch rechtzeitig per Sondernewsletter informiert und kann in dieser Zeit tagesaktuelle Daten abgreifen, so dass das für mich persönlich kein großes Problem darstellt.

 

Update vom 06.03.2018: Ich wurde heute darauf hingewiesen, dass sogar eine wöchentliche Auswertung angeboten wird. Als Blogbeitrag gibt es vierzehntägig die erwähnte Auswertung. In der Zwischenwoche kann die Auswertung über eine Unterseite eingesehen werden. Die Info war mir so nicht bekannt, möchte ich Dir aber nicht vorenthalten.

 

Der Dividenden-Alarm berücksichtigt grundsätzlich keine Sonderdividenden. Es ist daher notwendig, Sonderdividenden manuell zu prüfen, um nicht zu falschen Ergebnissen zu kommen. Trotzdem ist das Vorgehen von Alex in solchen Fällen richtig und konsequent. So geht mir im schlimmsten Fall eine Kaufgelegenheit durch die Lappen. Ich möchte Dir das am Beispiel der RWE-Aktie erklären:

 

Die RWE-Aktie hat im laufenden Jahrzehnt auf Grund der Energiewende bis zu 90 Prozent ihres Wertes verloren. Sie generiert mit einer Dividendenrendite von derzeitigen 3,3 Prozent bereits seit sehr langer Zeit ein Verkaufssignal. Mittlerweile ist der Tiefpunkt erreicht und die Wende scheint geschafft. Im vergangenen Jahr habe ich das Signal ignoriert eine Position aufgebaut und bin mit ca. 40 Prozent im Plus. Zudem wurden damals die RWE-Aktionäre mit einer Sonderdividende von 1 Euro beschenkt. Zusammen mit der regulären Dividende kommt man somit auf eine Ausschüttung von 1,50 Euro pro Aktie, was eine eine Dividendenrendite von fantastischen 10 Prozent bedeutet. Hätte man sich blind auf den Dividenden-Alarm verlassen, wäre man auf diese Aktie nicht aufmerksam geworden.. 

 

Wie erwähnt, erfordert ein Signal immer noch eine manuelle Überprüfung der Aktie. Auch wenn mir solch besondere Konstellationen, wie bei RWE bislang nur selten aufgefallen sind, kommen sie doch ab und an vor.

 

Ich habe meine Mitgliedschaft vor einigen Jahren noch zu einem Preis von 99 Euro pro Jahr abschließen können. Mittlerweile wurde der Jahresbeitrag nach zahlreichen Verbesserungen und Anpassungen auf 199 Euro erhöht. Auf Grund der Lifetime-Garantie bin ich als Kunde von späteren Preiserhöhungen nicht betroffen. Ich zahle also auch in 20 Jahren noch den anfänglichen Preis, es sei denn ich kündige meine Mitgliedschaft zwischenzeitlich. Beispiele für Anpassungen sind umfangreiche Supportfunktionen, E-Mail-Kurse oder Chatbegleitung.

 

 

Welche Alternativen zum Dividenden-Alarm sind denkbar?

 

 

Eine passive Anlagestrategie mit ETF-Sparplänen ist eine ernsthafte Alternative, die man im Hinterkopf haben sollte. Wer jedoch versucht, dauerhaft mehr als eine Durchschnittsrendite zu erreichen und auf eine aktive Anlagestrategie setzen will, kann mit etwas höherem zeitlichem Aufwand und den entsprechenden Kenntnissen die Auswertungen des Dividenden-Alarms auch selbst durchführen.

 

Denkbar wäre auch eine professionelle Honorarberatung. Hier suchst Du Dir einen kompetenten Partner, der nicht auf Provisionsbasis arbeitet und somit wirklich unabhängig ist. Diese Fachleute rechnen Ihr Honorar zumeist auf Stundenbasis ab. Ich würde mir wünschen, dass sich die Anzahl der kompetenten Honorarberater in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich erhöht.

 

Du kannst natürlich auch versuchen, ohne Hilfe die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte für deine Aktien zu finden. Wenn du das schaffst, habe ich großen Respekt. Ich bin ehrlich: Mir gelingt es nicht immer.

 

 

 

 

Fazit:

 

Wenn Du lieber versuchen möchtest, aus den kurzfristigen Marktbewegungen Kapital zu schlagen oder gar mit Daytrading Geld zu verdienen oder zu jeder Zeit investiert sein möchtest, ist der Dividenden-Alarm für Dich eher nicht geeignet. Auch wenn Du bereits ein Profi in Markt- und Aktienbewertung bist, kommst Du ohne diesen Service aus.

 

Mir ist es sehr wichtig, meinen zeitlichen Aufwand so niedrig wie möglich zu halten. In den neutralen Phasen kann ich mich mit anderen Dingen beschäftigen, denn mein Cashbestand füllt sich durch die monatlichen Sparbeträge automatisch. Ich muss nur auf die entsprechenden Signale warten und erst im Anschluss aktiv werden und meine Anlageentscheidungen treffen.

 

Mit dem Dividenden-Alarm kaufe ich häufiger nahe des Tiefpunktes und verkaufe häufiger in der Nähe der Hochpunkte. Dadurch verbessert sich meine Rendite signifikant.

 

Kostenbewusstsein hat für mich bei der Geldanlage eine hohe Priorität, da dies einen nicht unerheblichen Teil der Rendite ausmacht. Ein kostenpflichtiger Dienst unterliegt also strengen Maßstäben. Neben den Transaktionsgebühren ist die Jahresgebühr für den Dividenden-Alarm die einzige regelmäßige Ausgabe für meinen Vermögensaufbau.

 

Manchen ist das sicherlich zu langweilig. Für mich ist das erfolgreiches und entspanntes Investieren. Wenn du dich für den Dividenden-Alarm interessierst, kannst du dir hier die wichtigsten Infos noch einmal ansehen.*

 

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Bild: © panthermedia.net /Olivier26

Wenn du erfolgreich sein willst, musst du anders vorgehen als die Masse der Anleger!

Dividenden-Alarm

Die Dividenden-Alarm Strategie verfolgt einen leicht umzusetzenden Ansatz. Der Indikator zeigt Dir an, in welcher Phase sich der Markt befindet und die errechneten Signale helfen dir, unterbewertete Unternehmen zu finden.

 

Sie richtet sich in erster Linie an aktive Anleger, die bereits ihre Erfahrungen an den Kapitalmärkten gesammelt haben und sich schwer damit tun, einzuschätzen wann eine Aktie günstig oder teuer bewertet wird. Mit dieser Strategie sind sogar hohe dreistellige Renditen möglich!

Wichtiger Hinweis nach § 34b WpHG – Haftungsausschluss

Die hier vorgestellten und besprochenen Geldanlagen befinden sich teilweise in meinen privaten Depots oder auf der Beobachtungsliste. Alle Beiträge dienen lediglich der Information oder der Unterhaltung. Sie stellen ausdrücklich keinerlei Empfehlung oder Kaufaufforderung dar. Ich leiste keine rechtsgeschäftliche Anlageberatung und kann diese auch nicht ersetzen. Dies gilt für sämtliche Kommunikationswege. Bei den hier erläuterten Anlageentscheidungen handelt es sich um meine subjektive Meinung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Geldanlagen immer mit Risiken behaftet sind, die bis zum Totalverlust führen können. Eine Haftung für deine Anlagenentscheidungen kann ich nicht übernehmen. Du handelst eigenverantwortlich und auf eigene Gefahr. Vor einer Anlageentscheidung empfehle ich dir die Inanspruchnahme einer professionellen Beratung.

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