In eigener Sache

Im Jahr 2017 ist der erste Monat bereits wieder rum. Zum Abschluss des alten Jahres hat der DAX noch einmal den Turbo ausgepackt und nahe seinem Jahreshoch bei 11.481,06 Punkten geschlossen. Damit hat der deutsche Leitindex in 2016 um 6,9 Prozent zugelegt. Dies bedeutet das fünfte gewinnbringende Jahr in Folge. MDAX und Dow Jones haben einen Rekordschlussspurt hingelegt (Quelle: www.onvista.de)

 

Auch in diesem Jahr werden uns die bereits bekannten Themen weiter beschäftigen: Die Zinsanhebungen der FED, das Anleihekaufprogramm der EZB, die Krise in Italien und die Amtszeit von Donald Trump – um nur einige Beispiele zu nennen. Bezüglich der Finanzkrise 2008 wurde weiterhin keine Ursachen beseitigt und die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen bleiben sehr kurzfristig gedacht. Dazu kommt, dass der letzte große Börsencrash schon sehr sehr lange her ist. Und da die Märkte wiederkehrenden Zyklen unterliegen, wird eine heftige Korrektur immer wahrscheinlicher.

 

So oder so ähnlich könnte ein Jahresabschlussartikel auf einer Finanzwebseite inhaltlich aussehen. In diesem Fall ist es nur meine eigene Meinung. Alle Prognosen und Wahrsagerei bringen natürlich nichts, denn niemand kann Marktentwicklungen vorhersagen. Aktives Handeln erfolgt bei mir nur auf Grund von Fakten. Wer was glaubt, führt niemals zu einer Kauf- oder Verkaufsentscheidung. Damit schließe ich meine eigenen Prognosen ausdrücklich mit ein. Deshalb werde ich mich auch bei einem Crash, wie immer verhalten. Bei niedrigen Kursen freue ich mich über günstige Kaufgelegenheiten und bei hohen Kursen über die Steigerung meines Depotwertes. Klingt eigentlich einfach. Bis zu dieser Einstellung und der damit verbundenen Gelassenheit war es jedoch ein längerer Prozess.

 

Die Analyse meines vergangenen Anlagejahres hat einige interessante Erkenntnisse zum Vorschein gebracht. Mein Depot weist für das Jahr 2016 eine Jahresrendite von 10,51 % nach Steuern auf. Meine Zielrendite von 7-9 Prozent habe ich somit sogar übertroffen. Das heißt aber nicht, dass ich deshalb ein guter Investor bin. Schließlich haben sich die Märkte ebenfalls positiv entwickelt. Trotzdem ist es ein deutlich besseres Ergebnis, als ich es mit herkömmlichen Sparprodukten oder klassischen Rentenversicherungen erreicht hätte. Allein das bestätigt meinen Weg. Ein großer Teil der Rendite begründet sich in der Einsparung von Gebühren. Die Dividendenzahlungen und Kurssteigerungen haben dann den Rest erledigt.

 

Auch mit der Fehleranalyse habe ich mich wie nach jedem Jahr intensiv beschäftigt. Auf Grund von mehreren „Investitionen am Rande“, die nicht in historisch günstige Kaufphasen des Gesamtmarktes fielen, hatte ich in eben jener Phase für meinen Geschmack zu wenig Cash zum Investieren auf meinem Verrechnungskonto. Hier möchte ich in Zukunft noch konsequenter und geduldiger sein. Die Fehlerursache geht hier sogar bis ins Jahr 2015 zurück. Dazu kam, dass ich im Bereich P2P-Kredite viel ausprobiert habe. Auch dies hat meinen Cashvorrat geschmälert.

 

Die Artikelserie Kredite wurde im Februar veröffentlicht und ich habe damit die notwendigen Voraussetzungen, die man als Anleger VOR der Geldanlage bedenken sollte, abschließend angesprochen. Mir ist es wichtig, dass ich niemanden zum Vermögensaufbau motiviere, ohne dass ich vorher auf den richtigen Umgang mit Geld und die notwendige Absicherung hingewiesen habe. Der nächste große Themenblock wird nun der Aufbau einer Vermögensstruktur sein. Der Start der Artikelserie ist für Ende Februar geplant.

 

Falls dir etwas auf dem Herzen liegt oder du Interesse an einem bestimmten Thema hast, melde dich gerne über die Kontaktseite. Für Ideen und Anregungen bin ich immer dankbar. Die Inhalte sollen dir helfen. Für mich ist es selbstverständlich, auch auf Themenvorschläge von Besuchern einzugehen.

 

Vielleicht ist dir bereits eine Neuerung dieses Blogs aufgefallen. Auf der Startseite habe ich nun meine persönliche Finanzblogroll hinterlegt. Dahinter verbirgt sich meine Auswahl der besten Finanzblogger in Deutschland. Es gibt einige tolle Seiten zu finanziellen Themen, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Ich betrachte andere Blogs nicht als Konkurrenz und möchte dir daher gerne auch fremde Inhalte zur Wissenserweiterung anbieten.

 

Ansonsten wünsche ich dir auch in 2017 jede Menge Spaß mit der neuen Finanzblogroll, den bereits bekannten Inhalten dieses Blogs und meiner Facebookseite.

 

Aus dem Netz

Die Phantasie der Banken bei der Gebührenerhöhung kennt keine Grenzen

 

Die Banken werden immer kreativer bei dem Versuch an das sauer verdiente Geld der Kunden zu gelangen. Zur sich wandelnden Beziehung zwischen Kunde und Bank hatte ich bereits einen Artikel veröffentlicht und Vorschläge gemacht, was sich von Seiten der Banken ändern muss, um zukunftsfähig zu werden und das Vertrauen der Kunden nicht vollends zu verlieren. Die Sparkasse Soest bringt hier ein Beispiel, wie es NICHT funktionieren wird:

 

Sparkasse erfindet neue Gebühr für Kunden

 

 

Kaum zu glauben, dass die „technischen Prozesse im Hintergrund“ für die Bank kostenaufwendiger sein sollen, als die persönliche Betreuung durch einen ausgebildeten Banker in der Filiale. Aus meiner Sicht der neue (vorläufige) Höhepunkt in der Gebührenerhöhungswelle. Scheinbar entfernen sich die Banken erst einmal noch etwas weiter vom Kunden.

 

Blogtipps

Finanzblogroll

 

Felix hat die Webseite Finanzblogroll.de erstellt. Er pflegt dort ein Verzeichnis von über 60 deutschsprachigen Finanzblogs. In seinem News-Feed werden dem Besucher die aktuellsten und interessantesten Beiträge von Finanzbloggern vorgeschlagen. Mir als Besucher erspart es, die einzelnen Blogs selbst aufsuchen zu müssen, um dort nach neuen Inhalten zu suchen. Dort habe ich sie mit einem Blick verfügbar. Dazu veröffentlicht Felix neuerdings auch eigene Blogbeiträge. Seine Seite ist definitiv einen Besuch wert. In diesem Zusammenhang möchte ich mich gerne herzlich bei ihm für die Aufnahme von Vermögensanleger.de bedanken! Ich weiß, dass wirklich sehr zu schätzen und es hilft mir enorm, meinen noch sehr jungen Blog ein Stück weit bekannter zu machen. Anbei findest du eine Übersicht der bei ihm gelisteten Finanzblogs.

 

 

Blogübersicht

 

 

Kredite

 

Christian Baier möchte dir heute mit seinem Beitrag bei selbst-schuld.com ein paar clevere Tipps zum Thema Schulden und Kredite mit auf den Weg geben. Schulden zu haben, muss nicht direkt das Ende der Welt bedeuten. Vielmehr kommt es auf den richtigen Umgang damit an. Ich habe Christian’s Blogbeitrag ausgewählt, da er gut zu meiner aktuellen Kreditartikelserie passt.

 

 

Raus aus den Schulden mit Hilfe eines Kredits? Überlegungen, Tipps & Anleitung

 

 

 

Haushaltsfinanzen

 

Hier möchte ich dir einmal einen Blog aus einem etwas anderen Bereich vorstellen. Andreas Lorenz betreibt eine Webseite für Väter. Im Rahmen dessen, beschäftigt er sich natürlich auch mit dem Thema Haushaltsfinanzen. Genau wie ich, vertritt er die Ansicht, dass du deine Familie bei eurer jährlichen Finanzplanung wie ein Unternehmen betrachten solltest.

 

 

Wie Du eine Finanzplanung erstellst, die alle Deine Budgetlöcher stopft

 

 

Beitragsbild: © panthermedia.net/maxkabakov

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