In eigener Sache

Leider ist mein kurzer Besuch in New York mittlerweile schon wieder Vergangenheit. Aber es hat sich sowas von gelohnt! Wenn du mal die Gelegenheit haben solltest, diese beeindruckende Stadt zu besuchen, kann ich dir das nur wärmstens empfehlen.

 

 

Rückblick

 

Eine Stadt der Superlative mit einem weltweit wohl einzigartigen Klima von Freiheit und Toleranz. Von Weltstadt bis Kleinstadt kann man dort alles bestaunen. Dafür gibt es in ganz New York offenbar nicht einen einzigen bequemen Stuhl. Besonders aufgefallen ist mir das Fingerspitzengefühl der Menschen zu erkennen, wenn man bei irgendetwas Hilfe benötigt. Ungefragt wird einem direkt eine Lösung angeboten. Das hab ich sonst noch nirgendwo so erlebt. Den Tipp von Stefan aus dem Kommentar im letzten News-Beitrag habe ich natürlich beherzigt und mir zwischendurch eine Auszeit vom Trubel im Central Park gegönnt. Ich war sicherlich nicht zum letzten Mal in New York! Wie du hier siehst, habe ich mir auch ein bisschen finanzielle Fortbildung gegönnt:

 

New York Stock Exchange - Wall Street

 

 

Eigener Vermögensaufbau

 

Mein Depot steigt weiter langsam aber kontinuierlich. Käufe- bzw. Verkäufe habe ich in diesem Jahr  immer noch nicht getätigt. In diesem Monat sorgen neben meinen Sparraten und Kurssteigerungen die Ausschüttungen der Dividenden für einen zusätzlichen Turbo. Im Mai habe ich auch eine kleine Gehaltserhöhung erhalten und habe mir auch schon überlegt, was ich mit den zusätzlichen Einnahmen mache. Meine Fixkosten sind gedeckt und die einzelnen Spartöpfe gefüllt, so dass ich den Bonus zukünftig vollständig in mein Depot investieren kann. Zum ersten Mal seit drei Jahren konnte ich daher meine Sparquote erhöhen. Die Erhöhung beträgt immerhin 15 Prozent beträgt nun 28,9 Prozent. Ich bin zuversichtlich, dass die nächsten Anpassungen nach oben diesmal nicht mehr so lange auf sich warten lassen.

 

 

Gebührenerhöhung meiner Hausbank

 

Nun hat es auch mich erwischt! Meine Hausbank nennt es „Einführung der neuen Kontenmodelle“. Ich nenne es Erhöhung der Kontoführungsgebühren. Betroffen sind mein Einnahmenkonto und das Freibudgetkonto. Für mein Gehaltskonto erhöht sich die Grundgebühr von 6,00 Euro auf 7,95 Euro monatlich. Das ist für mich gerade noch so im akzeptablen Rahmen. Zumindest vorübergehend werde ich hier nicht tätig. Zumal die Umstände der Erhöhung fair, transparent und ehrlich abgelaufen sind und bei der Wahl meiner Hausbank die Gebühren nicht das einzige Kriterium sind. Zusätzlich führe ich dort allerdings noch ein Online-Konto für mein Freibudget. Anstatt der bisherigen 1,85 Euro im Monat wird der Tarif nun auch auf 7,95 Euro umgestellt. Das wären dann für zwei Konten 190,80 Euro im Jahr an Grundgebühren. Und da hörts dann für mich auf. Die einzigen Leistungen, die ich hier in Anspruch nehme, sind Abhebungen am Geldautomat. Sonstige Offline-Leistungen werden von mir nicht benötigt. Da ich sehr ländlich wohne, bin ich jedoch auf den Geldautomaten meiner Hausbank angewiesen. Was es mit dem Einnahmen- und Freibudgetkonto auf sich hat, kannst du gerne in der Artikelserie zum Finanzsetup nachlesen.

 

Ich habe mir dann überlegt, was am besten zu tun ist. Schließlich habe ich mich für die einfachste Lösung entschieden. Ich werde nun zukünftig mein Girokonto der ING-Diba* als Freibudgetkonto benutzen. Für dieses hatte ich zuletzt keine Verwendung. Mit der Debitkarte der DiBa kann ich mich weiterhin kostenlos am Geldautomat meiner Hausbank bedienen. Außer einer anderen Karte ändert sich für mich erst einmal nichts. Statt einer Gebührenerhöhung von  8,05 Euro im Monat, beschränkt sich die Erhöhung nur noch auf insgesamt 0,10 Euro. Damit kann ich leben. Als Neukunde würdest du für dein Gehaltskonto sogar 50 Euro Startguthaben erhalten.

 

Diese Überlegungen und ihre Umsetzung sind wenig aufwendig. Mit solchen kleinen Anpassungen gelingt es mir aber, meine Fixkosten Jahr für Jahr einigermaßen konstant zu halten und manchmal sogar zu senken. Gehaltserhöhungen kommen also häufig vollständig meiner Sparquote zu, während viele Menschen darüber jammern, dass alles immer teurer wird.

 

 

Blogoptimierung

 

Damit du zukünftig die Bloghighlights nicht lange suche musst, habe ich die Startseite im unteren Bereich ein wenig angepasst und die interne Navigation verbessert. Du findest nun die beliebtesten Beiträge und die besten Kategorien sofort auf den ersten Blick.

 

 

Ausblick

 

Am Montag, den 29.Mai erscheint der letzte Teil der Artikelserie zum Aufbau einer Vermögensstruktur. Hierbei geht es um meine Erfahrungen mit einem hilfreichen Excel-Sheet, welches mich schon vor mancher Fehlentscheidung bewahrt hat.

 

Im Endspurt vor meiner Blogpause erfolgt dann nochmal ein ganz besonderes Highlight für mich. Ich nehme im Juni erstmals an einem Blog-Kompendium teil. Dabei handelt es sich um eine andere Form einer Blogparade. Ein Blogger legt ein übergeordnetes Thema fest und lädt Bloggerkollegen ein, sich mit einzelnen Beiträgen zu beteiligen. Alle Artikel werden gleichzeitig veröffentlicht.

 

Für dich hat die Aktion damit den Vorteil, dass du dich bei Interesse sofort zielgerichtet weiterführend informieren kannst. Du erhältst also themenrelevanten Content in großem Umfang, ohne im Netz selbst danach suchen zu müssen. Mit von der Partie werden Alex von reich-mit-plan  und Florian von Investorenausbildung.de sein. Vielen Dank in diesem Zusammenhang an Alex für die Einladung zu dieser schönen Aktion! Für seine Themenvorgabe hat er sich den Mineralöl- und Erdgasgiganten Royal Dutch Shell ausgesucht. Das Unternehmen befindet sich auch in meinem privaten Depot. Von daher bin ich seiner Einladung gerne gefolgt. Du darfst also gespannt sein!

 

 

Beitragsbild: © panthermedia.net/maxkabakov

Aus dem Netz

Anlageklassen

 

Zuletzt habe ich euch meine Anlageklassen vorgestellt. Meine Einteilung ist aber nur eine Möglichkeit von vielen. Im folgenden Artikel werden einige weitere Varianten erläutert: das einfachste Portfolio, Portfolios mit mehr als zwei Anlageklassen und die vermeintlich optimale Asset Allocation für den deutschen bzw. europäischen Anleger. Nicht ganz leicht zu lesen, aber es sind einige interessante Ansätze dabei.

 

Welche Anlageklassen? Und wie viele verschiedene?

 

 

 

Geldanlage bei niedrigen Zinsen

 

Auch wenn diese Summen für uns Privatanleger nicht erreichbar sind, kann man sich trotzdem daran ein Beispiel nehmen. In 2017 wird durch DAX-Unternehmen die Rekordsumme von 30 Milliarden Euro ausgezahlt. Gefühlt ist es der zehnte Rekord in den vergangenen zehn Jahren. Passend zur Saison also ein paar Argumente für die Dividendenstrategie.

 

Superreich dank Dividenden – wie diese beiden Damen

 

 

Blogtipps

Finanzbildung

 

Lukas möchte mit seinem Blog Wege zur finanziellen Freiheit aufzeigen. Er beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema und will seine persönlichen Gedanken und Vorgehensweisen teilen und hofft seine Leser so zu inspirieren. Anfang 2017 veröffentlichte die Allianz eine Studie zu Kenntnissen der Europäer über Finanzen und Risiko. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Im nachfolgenden Artikel macht er Vorschläge, wie man die Finanzbildung allgemein verbessern könnte.

 

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr! – Wie verbesserte Finanzbildung bzw. „financial literacy“ erreicht werden kann

 

 

 

Überläufer

 

Sascha ist ein ehemaliger Bankangestellter und hat die Seiten gewechselt. Auf seinem Blog Bankenmärchen.de informiert er dich über die vielen Stolperfallen der Finanzwelt und gibt viele Tipps und Hinweise, wie du ohne viel Aufwand mehr aus deinem Geld machst. Mir gefallen seine überspitzt geschriebenen Beiträge sehr und ich schaue daher regelmäßig auf seinr Seite vorbei. Ein besonders provokatives Exemplar findest du hier:

 

 

Lieber Couch statt Fitnessstudio? Wieviel faul sein wirklich kostet…

 

 

 

Bücher

Ebooks

Der entspannte Weg zum Reichtum

 

Eine der besten Fondsmanagerinnen Deutschlands erklärt für jedermann, wie Börsenerfolg funktioniert, und warum sich Ethik und Börse vertragen und ob Reichtum glücklich macht.

von Susann Levermann

 

Levermann - Der entspannte Weg zum Reichtum

 

Viele Jahre managte Susan Levermann große Fonds von bis zu 1,7 Milliarden Euro – und das mit überragendem Erfolg, in sämtlichen Marktphasen. Im Jahr 2010 hat Frau Levermann ein hochinteressantes Interview gegeben, in welchem sie ungewöhnlich tiefe Einblicke in Ihre Arbeit als Fondsmanagerin gewährt hat.

Obwohl ich mich bereits für eine andere Anlagestrategie entschieden hatte, bevor ich von dem Buch von Susann Levermann hörte und auch bei meiner Strategie bleiben wollte, habe ich mir ihr Buch gekauft. Mich faszinierte vor allem der Werdegang der Autorin und hier insbesondere der Umstand, dass sie am Höhepunkt Ihrer Karriere, nämlich am Tag nach der Preisverleihung für die beste Managerin eines deutschen Aktienfonds den Kapitalmärkten einfach den Rücken kehrte, um Mathelehrerin in Berlin zu werden.

Bei der Levermann-Methode werden Aktien nach einem verständlichen und nachvollziehbaren Punktesystem bewertet – nur die besten werden gekauft und regelmäßig überprüft. Die Strategie ist auch für uns Privatanleger geeignet, denn: alle Daten, die man dafür braucht, sind im Internet für jeden kostenlos zugänglich. Kurz gesagt, enthält das Buch eine Art Werkzeugkasten für Börsenanfänger. Die Methode von Frau Levermann ist eine der Strategien, die offensichtlich funktioniert. Allein dafür lohnt sich das Buch schon, auch wenn der Buchtitel etwas übertreibt. Denn passives Investieren ist immer noch entspannter. Wer sich jedoch für aktives Investieren interessiert und auf eigene Faust die besten Einzeltitel auswählen möchte, kann sich mit dem Buch wertvolle Tipps und Informationen holen.

 

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Crashkurs

 

Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? – Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen

von Dirk Müller

 

Crashkurs - Dirk Mueller

 

Eines meiner ersten Finanzbücher, die mir den Einstieg in das Thema erleichtert und schmackhaft gemacht haben. Hierdurch habe ich die Zusammenhänge der Finanzwelt erst so richtig begriffen. Dirk Müller, bekannt als „Mr.Dax“ erklärt in einer unnachahmlichen Art und Weise, was der Preis eines Frühstücksbrötchens mit dem US-Dollarkurs zu tun hat, wie Wirtschaftsdaten schöner gerechnet werden, die Inflationsrate heruntergerechnet wird und die Arbeitslosenzahlen manipuliert werden. Er erläutert auch, wer ein Interesse hat, uns mit solchen Fehlinformationen zu täuschen und daran verdient.

Mir gefällt, dass er auf direkten Konfrontationskurs zu den Leuten geht, die mit Zockermentalität und Maßlosigkeit die Gegebenheiten für ihre persönliche Gier ausnutzen und durch die das gesamte System immer wieder in Gefahr gerät. Dazu ist er ein guter Entertainer, was Crashkurs extrem kurzweilig erscheinen lässt. Trotzdem finde ich nicht alles gut, was Dirk Müller macht – seit einiger Zeit ist er sogar als Fondsmanager seines eigenen Fonds tätig. Sein Fondsprojekt halte ich jedoch für einen schwachen Versuch, selbst Profit aus seiner gestiegenen Popularität zu schlagen. Wenn alle Bankberater und Versicherungsvertreter sich so klar und unverklausuliert ausdrücken würden, wäre das Vertrauen vieler Menschen in die Finanzindustrie nicht so nachhaltig beschädigt. Zum Einstieg in die Hintergründe und Zusammenhänge der Finanzwelt absolut empfehlenswert!

 

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Tag auf Tag im Hamsterrad

 

Wie das Geld- und Wirtschaftssystem funktioniert und uns zu Hamstern macht

von Christopher Klein und Jens Helbig

 

Buchcoverbild Tag auf Tag im Hamsterrad

 

Unser jetziges, ungerechtes und destruktives Geldsystem provoziert Finanzkrisen und macht uns alle sukzessive ärmer, kränker und unzufriedener. Genau dieses Hamsterrad führt paradoxerweise zu immer größerem Wirtschaftswachstum. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Finanzwelt, die voller Überraschungen und spannender Erkenntnisse steckt. Im ersten Teil werden wahre, systemimmanente Ursachen der Schulden- und Finanzkrisen enthüllt. Schritt für Schritt, einfach und verständlich, erschließt sich wirklich jedem die Funktionsweise des Geld- und Wirtschaftssystems. Der zweite Teil beleuchtet die alltäglichen Konsequenzen, die sich für uns daraus ergeben – das vollkommene Hamsterrad.

 

Noch mehr Informationen*

 

Wichtiger Hinweis nach § 34b WpHG – Haftungsausschluss

Die hier vorgestellten und besprochenen Geldanlagen befinden sich teilweise in meinen privaten Depots oder auf der Beobachtungsliste. Alle Beiträge dienen lediglich der Information oder der Unterhaltung. Sie stellen ausdrücklich keinerlei Empfehlung oder Kaufaufforderung dar. Ich leiste keine rechtsgeschäftliche Anlageberatung und kann diese auch nicht ersetzen. Dies gilt für sämtliche Kommunikationswege. Bei den hier erläuterten Anlageentscheidungen handelt es sich um meine subjektive Meinung. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Geldanlagen immer mit Risiken behaftet sind, die bis zum Totalverlust führen können. Eine Haftung für deine Anlagenentscheidungen kann ich nicht übernehmen. Du handelst eigenverantwortlich und auf eigene Gefahr. Vor einer Anlageentscheidung empfehle ich dir die Inanspruchnahme einer professionellen Beratung.

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