In den Blog-News für Februar 2018 erwarten euch heute folgende Themen: Dividenden-Hopping, Kann ich mit einer Kennzahl den Markt schlagen?, Steuerfreie Dividenden und vieles mehr…

Bild: © panthermedia.net /Maksim Kabakou

Aus dem Netz

Dividenden

 

Hattest du auch schon mal folgenden Gedanken: Ich kaufe Dividendenaktien kurz vor dem Dividendentermin, kassiere die Dividende, verkaufe danach die Aktien wieder und beginne direkt mit dem Investieren in die nächsten Dividendenaktien, welche in den kommenden Tagen die Dividende an ihre Aktionäre ausschütten?

Anleger die dieses Ziel verfolgen, wollen innerhalb weniger Wochen an unzähligen Dividendenausschüttungen partizipieren, lukrative Dividendenrendite mitnehmen und einen ordentlichen Reibach machen. Bevorzugt werden hier deutsche Aktien (bspw. DAX, M DAX oder Tec DAX), da es sich hier um Jahreszahler handelt. Wie man aufgrund dieser Logik Börsenneulinge entlarvt und warum das Ganze überhaupt nicht funktionieren kann, erkläre ich euch in meinem heutigen Artikel.

Dividenden Hopping – mehrere Dividenden sammeln?

 

 

Strategie

 

Vor kurzem bekam ich diese Frage: „Also, ich kann das irgendwie nicht so ganz glauben, dass es so einfach ist mit einer Kennzahl den Markt zu schlagen.“ Folgende Argumente des Zweifels folgten: „1) Richtig ist, dass man mit dieser Kennzahl die Aktien filtert, die in den letzten Jahren die stabilste Gewinnentwicklung hatten und somit eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit auf gute Kurssteigerungen hatten 2) Wenn es so einfach wäre, würden bestimmt schon viele Fondsmanager auf einen ähnlichen Ansatz setzen … und der müsste funktionieren, weil die Überrendite höher als die Kosten ist 3) M.E. wird der Survivorship Bias unterschätzt. Ein realer Backtest müsste mit der Aktienselektion aufgrund dieser Kennzahl vor 10 oder 15 Jahren beginnen und dann schauen wie es sich entwickelt. 4) Das Problem ist ja auch, wie die Gewinnstabilität an den Börsen bezahlt wird. Die Aktienkurse laufen seit 10 Jahren aufwärts, dementsprechend sind die Wachstumsaktien allgemein sehr teuer.“

 

Ich vermute, dass diese Zweifel von einigen Mitlesern geteilt werden und bin deshalb gerne auf die einzelnen Punkte eingegangen. In der Überschrift jeweils die Frage und im Folgetext die dazugehörige Antwort meinerseits.

Kann es denn wirklich so einfach sein?

 

 

Steuern

 

Im Normalfall, wenn eine Aktiengesellschaft einen Teil ihrer Gewinne an Aktionäre ausschüttet, muss diese Dividende mit der Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % + Solidaritätszuschlag + ggf. Kirchensteuer versteuert werden.

Doch ab und zu hört man auch etwas von steuerfreien Dividenden. Auf den ersten Blick, hört sich das zu gut um Wahr zu sein an. Besonders wir Deutschen, die auf Steuersparen konditioniert sind, kriegen bei diesen Zeilen sicherlich einen erhöhten Herzschlag. Beim längeren Nachdenken kommen aber dann vielleicht doch Zweifel und man fragt sich: Kann das stimmen? Wo ist der Haken?

Steuerfreie Dividenden – (M)eine Sichtweise

 

Buch-Tipp

Die Faulbär-Strategie zur Million

von Christopher Klein

Wie Du mit Indexfonds und ETFs (auch als Anfänger) intelligent und erfolgreich investieren kannst und ganz nebenbei Deinen Bankberater überflüssig machst

 

Im Hinblick auf Geld ähneln die meisten von uns eher Faulbären als Leoparden. Statt Tag für Tag auf der aktiven und anstrengenden Jagd zu sein, liegen – metaphorisch gesehen – die meisten von uns auf der faulen Haut und kümmern sich wenig bis gar nicht um Geldfragen. Genau deshalb wirkt die Aussicht, sich nebenher und ohne große Mühen ein Vermögen aufzubauen, so utopisch, dass sie in der breiten Gesellschaft kaum diskutiert und nur von ganz wenigen – in der Regel den finanziell Freien – angegangen und umgesetzt wird.

Ganz zur Freude des Staates.

Dieser will schließlich vermeiden, dass eine ganze Generation mit 45 in Frührente geht. Ein Szenario, in dem plötzlich die Hamster für das Hamsterrad knapp werden. Das Hamsterrad, oder auch die Tretmühle, ist der finanzielle Zwang, Tag für Tag für die Träume jemand Anderes zu arbeiten, um mit 65 endlich von einer immer geringer werdenden Rente den Lebensabend zu gestalten. Eine bittere Wahrheit, die zugleich meine zündende Motivation für dieses Buch war.

Dieses Buch ist für alle Faulbären da draußen, die davon träumen, sich unter einer Palme im Liegestuhl zurückzulehnen und auf dem iPad den immer schneller wachsenden Kontostand zu betrachten. Für alle Personen, die den Traum von der Frührente oder einem passiven Nebeneinkommen noch nicht aufgegeben haben – und zwar ohne dafür selbst mehr arbeiten zu müssen!

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